Willkommen auf der Homepage der Friedensinitiative Bonn-Beuel!

 
Die Friedensinitiative Bonn-Beuel setzt sich seit 1980 dafür ein, Konflikte mit friedlichen Mitteln zu lösen.


Aktuelles findet sich auf unserem Blog: http://friedensinitiative.blogspot.de/

Beueler Friedensinitiative überreicht buntes Friedenschiff für Bonn.

Am Freitag, den 17.8.2012 wurde ein Modell des Militärschiffes "Bonn" im Foyer Des Stadthauses enthüllt. Wir aber meinen: ein buntes Friedensschiff mit dem Namen "Bonn" passt besser zu Bonn als dieses graue Militärschiff, das im vergangenen Jahr auf den Namen unserer Stadt getauft wurde.

Insgesamt ca. 20 bis 25 Friedensaktivisten protestierten gegen den Namen "Bonn" für ein Kriegsschiff. Wir als Friedensinitiative Beuel machten unseren Protest dadurch deutlich, dass wir unser buntes Friedensschiff mit Namen "Bonn" unserem OB Jürgen Nimptsch überreichten mit der Bitte, auch diesem Schiff einen angmessenen Platz zur Verfügung zu stellen. Das wurde uns zugesagt und so hoffen wir, dass dieses bunte Schiff dann an die Tradition Bonns als Ort vieler großer und kleiner Friedensdemonstrationen erinnert und darauf hinweist, dass auch in Zukunft von Bonn aus Impulse für den Frieden durch das Engagement vieler Menschen ausgehen sollen - von den vielen Friedensinitiativen bis zu unserem OB Jürgen Nimptsch als Mitglied der "Mayor Of Peace"!

Bericht im General-Anzeiger

Hiroshima-Tag 2012

Montag, 6. August 2012

Kundgebung zum 67. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima und Nagasaki.

Zu unserer Kundgebung versammelten sich an unserem Mahnmal ca. 50 Menschen, um der Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki zu gedenken. Das Mahnmal war dieses Jahr mit Kranichen geschmückt, die viel Aufmerksamkeit erregten. Wir bedanken uns sehr herzlich bei den Schülerinnen und Schüler der IGS Bonn-Beuel und bei Jugendlichen der Pädagogischen Ambulanz des Kinderheims Probsthof für ihr Engagement, mit dem sie die Friedenskraniche gefaltet haben!

Nach dem Schmücken des Mahnmals folgte eine Gedenkminute für die Opfer der Atombombenabwürfe. Danach erinnerte Robert Nicoll in seiner Rede an die Notwendigkeit, die Friedensbemühungen zu verstärken.

Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr wieder Menschen den Weg zu unserer Veranstaltung gefunden haben und damit die Forderung nach Abschaffung der Atomwaffen unterstützen!

Redetext


Neues Hiroshima-Mahnmal der Öffentlichkeit übergeben

Neues Mahnmal

In einer Feierstunde wurde am Samstag, dem 09. April 2011, das neue Mahnmal mit den Aufschriften "Friede allen Völkern" und "Atomwaffen weltweit abschaffen" der Öffentlichkeit durch die Friedensinitiative Beuel in Zusammenarbeit mit der Deutschen Friedensgesellschaft Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK Bonn-Rhein-Sieg) und den Internationalen Ärzten zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) übergeben.

Die Redner Susanne Rohde und Robert Nicoll dankten allen Sponsoren und Spendern für ihre Beiträge, durch die es möglich wurde, das neue Mahnmal zu errichten. Besonderer Dank gilt dabei Steinmetz Michael Naundorf, der den prachtvollen Stein und alle Arbeiten zu seiner Fertigung, Aufstellung sowie zur Herrichtung der gesamten Anlage vollkommen unentgeltlich beigesteuert hat.

Neben den auf dem Stein genannten Forderungen wies Robert Nicoll in seiner Rede unter anderem darauf hin, dass nur 100 km von Bonn entfernt immer noch 20 Atombomben lagern, auf die im Rahmen der NATO auch die Bundeswehr Zugriff hat.

Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch betonte in seiner Rede als "Mayor for peace": "Mahnmale sind nicht nur rückwärts gerichtet, sondern auch nach vorn. Ohne Frieden kann es keine Nachhaltigkeit und keine angemessene Zukunft geben."

In einer Schweigeminute wurde neben den Opfern der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki auch der neuerlichen Opfer gedacht, die durch die aktuellen Katastrophen in Japan zu beklagen sind.

Aus Anlass der Übergabe des neuen Mahnmals an die Öffentlichkeit wurden folgende Forderungen nachdrücklich bekräftigt:

Die Friedensintiative ruft dazu auf, die Gedenkveranstaltung an die Opfer von Hiroshima und Nagasaki am 6. August, 18 Uhr, zahlreich zu besuchen und damit unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen!